Trad Magazine. Bravo ! Chronique CD. Septembre 2011.

On ne sait ce qu’il y a de plus remarquable entre l’originalité du projet, la brillante maîtrise instrumentale et vocale des interprètes, les profonds moments de bonheur que ces répertoires nous font ressentir dans un mariage aussi heureux qu’improbable. Dès les premiers sons, on devient complice de ce jeu où chaque musicien laisse libre court à sa créativité. Les amateurs de musiques à bourdon goûteront les nombreuses subtilités de trames harmoniques bougeantes qui n’abandonnent pas pour autant leur appartenance modale. Si barbarisme il y a, c’est bien dans ces savoir-faire qui sortent du déjà entendu pour renouveler les idées et capter notre attention jusqu’à la résonance finale. La synergie rythmique entre Dandarvaanchig Enkhjargal, Dimitar Gougov et Fabien Guyot permet de faire éclore des ressources nouvelles tout au long de chaque pièce. Voici une réalisation exemplaire qui concernera de nombreux auditeurs, même nourris à différentes esthétiques.

Jean-Patrick Hélard





"Invasions Barbares" - Juillet 2008

Epoustouflant concert […]. Une musique étrange, fascinante et remplie d’énergie a retenti, grâce à deux violons extraordinaires et des percussions tout aussi singulières. Prodigieux, impressionnant, rare ! Les superlatifs étaient sur toutes les lèvres à la sortie. […] C’est un véritable « pont » musical qui s’érige entre toutes ces cultures. Les violons entament un dialogue passionné et plein d’entrain. […] Force, énergie, intensité se dégagent de cette musique, d’inspiration folk et pourtant résolument contemporaine.
Avec fougue, ces trois musiciens font souffler un vent de liberté. Le public est emporté dans cette chevauchée, tape du pied et applaudit à tout rompre. […] Entre passion de la conquête et nostalgie de temps révolus. Un voyage musical fascinant, d’une beauté sauvage, qui rappelle que la musique, même profane, peut être l’expression du sacré.

Sophie Sanchez




Les Suds à Arles 2009

Plus tard, place Paul Doumer, l'Est parle à l'Est, témoin du formidable brassage qui s'opère à Strasbourg depuis quelques années. Les Violons Barbares est un nouveau projet qui rassemble le percussionniste de l’Hijaz Car, Fabien Guyot, le dompteur Bulgare de gadulka, déjà investi dans le groupe Boya, Dimitar Gougov, et un sorcier du morin khoor mongol et du chant diphonique Enkhjargal, dit Epi. Enthousiasme et virtuosité font bon ménage et se propagent à travers la foule réunie devant la scène.

Benjamin Minimum




"De si bons barbares" - Juillet 2009

Il faut avoir croisé ces barbares-là une fois dans sa vie ! […] Un trio magique de violons et de percussions.
Le concert est exceptionnel cette année encore. Acclamés, ces artistes atypiques subjuguent par leur intelligence de la musique. De subtiles variations sur la force et la finesse, l’énergie et l’émotion, la tradition et la création contemporaine. Une expérience sonore inédite doublée d’une harmonie sublime. […]
Chevauchées dans les steppes d’Asie Centrale, folklore d’Europe de l’Est, sonorités méditerranéennes, légendes nord-américaines, ce tour du monde musical est un appel à la tolérance et à l’ouverture.

Sophie Sanchez



Durch die Steppe

Les violons barbares gastierten in der Neuen Welt. Ingolstadt.
Seit 27 Jahren existiert nun die Ingolstädter Kleinkunstbühne Neue Welt, aber Obertongesang hatte es in den Räumlichkeiten bisher nicht gegeben. Epi Enckjargal, der Sänger aus der Mongolei, der nach einer Art personifiziertem Didgeridoo klingen und auch Melodien in flirrenden Obertönen erzeugen kann, schloss nun auch diese Lücke. Er ist zusammen mit dem Trio Les Violons Barbares unterwegs, bedient die zweisaitige, wie ein Violoncello zu spielende Pferdekopfgeige, kooperiert famos mit dem Bulgaren Dimitar Gougev, der seinerseits wiederum in atemberaubenden Tempo die Gadulka traktiert, eine vertikal zu spielende Violine, während der Franzose Fabien Guyot ein ganzes Arsenal an Perkussionsinstrumenten bis hin zu diversen Salatschüsseln und zur verzinkten Wärmeflasche befehligt.                                                                   
Ja, es rührt sich einiges an diesem World-Music-Abend in der Neuen Welt, das quirlige Trio schlägt völlig unbekümmert den musikalischen Bogen zwischen Orient und Okzident, erdet die vornehmlich aus Zentralasien und dem Balkan stammenden traditionellen Vorgaben mit modernen Rockarrangements bis hin zu „Purple Haze“ von Jimi Hendrix in der Zugabe, verbindet einen Ritt im gestreckten Galopp durch die Steppe akustisch mit Tanzformen aus dem Donaudelta. Wobei die drei auf der Bühne nicht nur geografisch und musikalisch keine Grenzen kennen, sondern so ganz nebenbei auch noch begnadete Musiker sind. Nun ja, Peter Gabriel, der sie zu einem festen Bestandteil seines „Seidenstraßen Projekts“ gemacht hat, weiß schon, was er an ihnen hat. Die Vorgehensweise, aus an sich meilenweit voneinander entfernt liegenden Volksmusiken durch unvoreingenommene Kombination derselben etwas gänzlich Neues zu schaffen, ist der Grundgedanke jedweder World Music. In der Theorie funktioniert das natürlich immer, in der Praxis freilich bedarf es solch waghalsiger Musiker wie hier, Leuten mit Lust am Abenteuer, die ihre Experimentierfreude aber nicht einfach blindlings ausleben, sondern auch in geregelten Bahnen lenken und nachvollziehbar machen für hiesige Ohren. Und so wird im Laufe des Abends der musikalische Ritt durch die Steppe immer mehr zu einer regelrechten rhythmischen Stampede, zu der im Vergleich etwa Khachaturians „Säbeltanz“ wie ein laues Lüftchen daher kommt.
Les Violons Barbares – wild, ungestüm, feurig, ungezügelt, vor allem aber: verteufelt gut. (Karl Leitner, Donaukurier, 14.01.10)




Steppenritt und Donautänze

Erfrischende Weltmusik, authentisch geerdet und offen für moderne Genres: Mehr als 250 Besucher erlebten im Zelt “Violons Barbares”.                              
Weltmusik - Vernetzer und Harfenspieler Rüdiger Oppermann hatte einst den Gadulka-Virtuosen Dimitar Gougov und den mongolischen Sänger und Violonisten Enkhjargal Dandarvaanchig in seinen “Klangwelten” vereint. So spannend und lustfördernd war diese Live-Synthese, dass nun das Trio “Violons Barbares” dabei herausgekommen ist. Zusammen mit dem Perkussionisten Fabien Guyot wagen die Musiker mit ihren Streichinstrumenten den oftmals waghalsigen Ritt durch die mongolische Steppe, über den afghanischen Hindukusch bis an die bulgarischen Donauufer. Und natürlich fließt in die Musik noch manch andere europäische Folk-Essenz mit ein.                                                                              
Was ohrenschmeichelnd begann, sollte im Laufe des Konzerts zudem vollwertig und mitreißend werden, denn die Virtuosität wurde erst später ausgepackt. Hier eine mongolisch anmutende Weise mit bretonischem Anstrich, dort ein Donautanz, wie er einst in Silistra allerortens zu hören war, bevor Britney Spears und Privat-TV die heimische Kultur wegschwemmten. Und natürlich Fabien Guyot, der mit feinhändigem Gefühl über Felle, Gongs und Salatschüsseln flog oder der Kalimba kleine Melodien entlockte.                                                                                                  
Den ersten wahren Jubelsturm erntete allerdings Enkhjargal mit einem musikalischen Landschaftsgemälde seiner Heimat. Großartig sein Spiel auf der Morin Khoor, der zweisaitigen Pferdekopfgeige, die dem Cello näher ist als der Violine. Fast noch beeindruckender sein Ober- und Untertongesang. Dimitar Gougov legte auf seiner Gadulka, einer vertikal gespielten Violine, nach und wusste ebenso zu überzeugen. Rhythmisch mitreißend, Flageoletts hauchend und die Folklore immer mit leicht jazzigem oder bluesigem Dreh zelebrierend, eroberte er das Publikum im Flug.
In der von den mehr als 250 Besuchern frenetisch geforderten Zugabe wurde sogar noch Jimi Hendrix vor den mongolischen Pferdekarren gespannt, und die Geiger baten zum Hexentanz in “Purple Haze” - Manier. Das Publikum im Zelt dankte stehend und jubelnd. (Udo Eberl, Südwest Presse, 05.06.09)

                 



Oft eher feinsinnig als barbarisch

Wer im Internet nach Informationen über die „Violons Barbares“ sucht, findet kaum mehr, als die Macher des Ulmer Zeltes als Presseinformation herausgegeben haben. Und eine gemeinsame CD haben die drei Herren der Gruppe auch noch nicht auf den Markt gebracht. Kein Wunder, das Trio spielt auch erst seit einem halben Jahr zusammen und bestreitet seine erste Tournee, wie Geiger und Sänger Epi Enkh Jargal erzählt. Der Mongole, der schon lange in Deutschland lebt, ist der herausragende Musiker der „Violons Barbares“, die am Mittwoch im nicht ganz gefüllten Ulmer Zelt das neugierige und fremden Klängen aufgeschlossene Publikum mit emotionalen Kompositionen der anderen Art begeisterten.                                                                              
„Violons Barbares“, das klingt nach barbarischen Geigen - oder nach Geigen, die von Barbaren gespielt werden. Also Barbaren sind Epi Enkh Jargal, der Bulgare Dimitar Gougov und der Franzose Fabien Guyot - Letztere zwei leben in Straßburg - wahrlich nicht. Im Gegenteil, sie verstehen neben gelegentlicher lauter, betörender (Welt-)Musik auch ganz feine Töne anzustimmen. Töne, die die aufmerksamen, dankbaren Zuhörer die Ohren spitzen lassen. Barbarische Geigen? Nur manchmal, wenn Epi Enkh Jargal seine zweisaitige mongolische Morin Khoor (Pferdekopfgeige) bearbeitet und Dimitar Gougov seinen Geigenbogen über die 14 Saiten der bulgarischen Gadulka fliegen lässt, wird es ein wenig wild. Zur Freude des Auditoriums, das einen spannenden Abend erwartet hatte. Er war auch höchst spannend, aber nicht barbarisch.                                                                                                                                             Das Zusammenspiel der Geiger war höchst intensiv, Fabien Guyot verband es noch mit seinem Ethno-Percussionspiel, am mitreißendsten aber war der Gesang des in Karlsruhe lebenden Epi Enkh Jargal, dem Stimmwunder aus dem fernen Osten. Sein Ober- und Untertongesang, oft im schnellen Wechsel vorgetragen, ging wohl jedem Besucher unter die Haut. „Das waren bestimmt vier Oktaven“, meinte eine Zuhörerin.                                                                           Und wenn man glaubte, jetzt geht’s nicht höher oder tiefer, belehrte Jargal das Publikum eines Besseren. Zu einer Musik, die alle Grenzen überwindet und selbst Einflüssen des Jazz und der Rockmusik gegenüber offen ist. (Stefan Kümmritz, Augsburger Allgemeine & Schwäbische Zeitung, 05.06.09)





Eindrückliche Musik von einer ungewöhnlichen Formation

Eine ungewöhnliche musikalische Kombination, die Formation “Violons Barbares”, begeisterte gestern Abend rund 300 Zuhörer im Ulmer Zelt. Zwei traditionelle Ursprungsgeigen, nämlich die mongolische Morin Khoor und die bulgarische Gadulka, entwickelten im Zusammenspiel mit Ethno- Percussion und mongolischem Ober- und Untertongesang spannungsgeladene Weltmusik quer durch drei Kulturkreise.
Neben dem Mongolen und dem Bulgaren an den Geigen, glänzte der Franzose am Schlagzeug. Das Publikum war schon nach dem ersten Stück hingerissen von der tollen Musik und der Kombination der musikalischen Kulturkreise. (ulm-news.de, 04.06.09)



De Ongelooflijke Violons Barbares. World Radio 6, NL

In een bijzondere bezetting speelt het trio Violons Barbares een mix van Mongools/Bulgaars galopperende folk.
De gedragen klank van de morin khuur (2 snarige viool uit Mongolië) past bijzonder goed bij transparant klinkende gadulka (3 snarige Bulgaarse resonantie viool) besprenkeld met percussie.
Als een wervelwind klinken de overwegend traditionele stukken die met ‘n souplesse worden gespeeld. Ongekend!
Violons Barbares brengt een zeer originele combinatie van twee strijkinstrumenten; geheel in balans, elkaar versterkend maar ook contrasterend in de juiste vorm en formaat.
Deze drie musici beheersen perfect hun instrument en toveren een verbluffende Mongoolse steppe mix tegen ‘n Bulgaarse vitaliteit. Frisse melodieën galopperen over innovatieve arrangementen en brengen geheel eigen, nieuwe muziek; die van de ene kant Mongools klinkt maar ook duidelijk Bulgaarse trekken heeft. Daarnaast kunnen de heren ook behoorlijk goed zingen.

Mattie Poels



Der Balkan triff die Mongolei
. Lüneburg

Aus ganz unterschiedlichen musikalischen Welten kommen die drei Musiker, die sich als Trio Les Violons Barbares zusammengetan haben: der Mongole Epi Enkh Jargal, der Bulgare Dimitar Gougov und der Franzose Fabien Guyot. Sie kreieren eine sehr ungewöhnliche, volkstümliche und hoch artifizielle Musik aus virtuosen Rhythmen, Gesang und Obertongesang, melodischen Geigenpatterns und sphärischer Harmonik. Ihre klanglich einmalige, temperamentvolle Weltmusik brachte die Scheune des Kulturforums regelrecht zum Kochen.
Der Mongole Epi Enkh Jargal, der in Ulan Bator Musik studierte und 1989 nach Deutschland kam, imponiert mit einem extrem großen Stimmumfang vom tiefsten Bass bis zum hohen Sopran. Er beherrscht den in der Mongolei gepflegten Obertongesang: Ein fester Grundtonklang wird durch eine Palette gesungener Vokalen ver ndert, sodass die Energie der Obert ne, aus denen das akustische Spektrum eines Klanges besteht, sich verlagert und auf diese Weise Melodien hörbar werden. Zu seinem Gesang spielt er höchst virtuos die zweisaitige Knie-Geige mit Pferdekopf, die Morin Khoor.
Die regionale Musik der Mongolei, die von rasanten Galopprhythmen und tragender Melodik geprägt ist, verträgt sich wunderbar mit den sprühenden Volkstänzen des Balkans und anderer stlich und westlich anschließender Regionen, die der in Frankreich lebende Dimitar Gougev auf seiner Gadulka meist in atemberaubendem Tempo spielt. Diese kleine Violine, die drei ihrer vierzehn Saiten mit einem Griffbrett verbindet, streicht der humorvoll moderierende Geiger nicht horizontal, sondern vertikal, zupft sie und bringt sie mit Hilfe von elf Bordunsaiten zum Klingen.
Diesem energiegeladenen Duo hört der Percussionist und Schlagzeuger Fabien Guyot gut zu, unterstützt es mit seinen wechselhaften, dynamisch lebhaften Polyrhythmen, die oft das rasante Pferdegetrappel der imaginären mongolischen Steppe imitieren. Sein Schlagwerk besteht aus Gongs, Trommeln, Glockenspiel, Schüsseln und anderen Geräten. Auf einer Metallwärmflasche, die halb mit Wasser gefüllt ist, kann er feinste Gleittöne erzeugen, die sowohl zu den Stücken aus der Mongolei, aus Georgien oder Afghanistan als auch zur bulgarischen und rumänischen Volksmusik passen.
Perfekt gelang das brillante Zusammenspiel der Drei in der Kulturscheune. Die unterschiedlichen Spieltechniken und die unbändige Spielfreude des Trios verblüfften ebenso wie die Offenheit und Lockerheit, mit der Rockiges, Jazziges, Hufgedröhne und ausgelassene Tanzfreude neben sehr gefühlsstarke, melancholische Liebeslieder gestellt wurde. Am Ende verlangte das Publikum mehrere Zugaben.